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Die Straße des Lebens

Ich stehe am Fenster und sehe hinaus.

Drinnen regnet es, doch draußen scheint die Sonne und am Himmel steht nur eine einzige, kleine Wolke.

Regen ist melancholisch und lebensfroh zugleich. Ich mag Regen.

Die Sonne von draußen blendet mich, ich starre vor mich hin und sehe nur wenig von der Straße, die direkt vor meinem Fenster vorbeiführt.

Ich höre das Geräusch der Autos, die vorbeifahren. Sie fahren schnell, scheinbar geradeaus, aber ich kann nicht erkennen, ob die Straße in der Nähe kurvenreich ist, denn ich sehe nur, was vor mir liegt und auch davon nur einzelne Bilder.

Die Autos fahren und fahren und fahren... wie immer, als wäre nichts anders.

Sie fahren auch ohne mich, ohne den, der im Regen steht und zusieht.

Ich kann nicht Auto fahren, ich habe kein Auto und selbst wenn, dann könnte ich bei den Geschwindigkeiten nicht einfach auf die Straße fahren und mich einreihen.

Je länger ich warte, desto schneller fahren sie.

Es scheint, je länger ich warte, desto weniger warten sie auf mich, desto weniger stört sie, dass ich nicht da bin.

Die Kolonnen fahren an mir vorbei und fahren und fahren und fahren...

Sie werden schneller, auch ohne mich.

Ich bleibe stehen und sehe zu.

Ich freue mich für sie, dass meine Abwesenheit sie nicht aufhält und will mich gerade umdrehen und gehen.

Doch im letzten Moment schiebt sich die Wolke vor die Sonne und meine ungeblendeten Blicke treffen auf den besorgten Blick eines vorbeifahrenden Autofahrers.

Ich sehe ihm nach, er sieht mich so lang an, wie er kann und ich sehe, dass er mich auch im Rückspiegel noch beobachtet.

Auch ein paar andere Augenpaare ruhen auf mir.

Nicht viele, aber einige.

Sie bremsen kurz ab, die roten Bremslichter unterscheiden sie von den anderen, und sehen mich an.

Dann fahren sie weiter, ohne mich, aber doch nicht ungebremst.

Die Wolke gibt die Sonnenstrahlen wieder frei.

Geblendet senke ich den Blick und bringe es weder über mich, Auto fahren zu lernen und mich ihnen anzuschließen, noch mich umzudrehen und die Welt an mir vorbei fahren zu lassen.

Ich bleibe.

Ich stehe am Fenster und sehe hinaus.

16.12.08 02:59


Die Zwickmühle der (Waffen-)Gewalt

„Es ist besser, wenn du ihn tötest.“ - ein Satz, den jeder fried- und lebensliebende Mensch wohl spontan nie bestätigen würde. Und doch gibt es viel zu viele Situationen, in welchen dieser Satz wohl oder übel bestätigt werden muss.

Im direkten Kampf: Ob Polizist oder Soldat, wenn er einem bewaffneten Gegner gegenübersteht gilt nicht selten: „Wer zögert, stirbt zuerst.“ - das heißt: Wer sich Gedanken darüber macht, dass er mit dem Abdrücken ein wertvolles Leben nimmt und sich erst darüber klar werden muss, ob er das verantworten kann – kurz gesagt: ein gewissenhafter Mensch – wird in einer solchen Situation mit höherer Wahrscheinlichkeit sterben als jemand, dem das Leben anderer völlig egal ist und der auch nicht darüber nachdenkt, dass dieser Mord sein eigenes Leben möglicherweise drastisch verändern könnte – ob das nun der Polizist oder Soldat oder der Kontrahent ist.

Nehmen wir die Situation, dass ein gewissenhafter, an sich tolleranter und lebensfroher Soldat sich einem bewaffneten Gegner im direkten Duell gegenüber sieht. Er ist in einer Zwickmühle: Schießt er nicht, legt er gar seine Waffe nieder, so ist er der Willkür seines Gegenübers ausgeliefert, was möglicherweise Gefangenschaft, Schmerzen oder Tod bedeuten kann. Schießt er, so wird er als gewissenhafter Mensch mit großer Wahrscheinlichkeit psychische Folgen tragen müssen, möglicherweise auch physische, gemäß dem Fall, dass er doch noch – zum Beispiel von einem nahen Kameraden des getöteten Feindes – für seine Tat gerichtet wird, was wiederum vielleicht nicht geschehen würde, wenn er sich statt zu schießen, ergeben hätte.

Schießt er, so zerstört er ein Leben – tötet vielleicht einen Familienvater, einen geliebten Sohn, einen eigentlich friedfertigen Mensch, der zur Verteidigung seiner Familie zur Waffe gegriffen hatte. Schießt er nicht, so wird vielleicht sein Leben zerstört – das eines Familienvaters, eines gewissenhaften und respektvollen Menschen, welcher möglicherweise sogar nicht mit den Ursachen des Kampfes einverstanden ist – ein US-Marine im Irak, welcher spätestens dort gelernt hat, dass dieser Krieg nicht mit den Zielen übereinstimmt, nach denen er lebt.

Im besten Fall senken beide ihre Waffen und lassen einander leben. Doch wenn dieser Fall zu erwarten wäre, so gäbe es wohl keine Kriege. Folglich ist zu erwarten, dass einer der beiden schießt. Nur wenige Menschen ziehen in einen Krieg, wenn sie ihr eigenes Leben als weniger wertvoll wie das eines völlig Fremden empfinden, zumal möglicherweise nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Leben von Freunden oder Familie durch diesen Fremden gefährdet ist – so lange er lebt, besteht die Gefahr, dass er die Familie, die man zu schützen versucht, oder die Kameraden, denen man geschworen hat sie im fremden Land zu verteidigen, tötet. Es liegt also nahe, dass es in diesem Fall 'besser ist, wenn man ihn tötet'.

Ein weiteres Beispiel, welches denjenigen Lesern bekannt sein dürfte, welche den Film „Der Soldat James Ryan“ gesehen haben: Der eigene Trupp stellt einen Gegner, welcher sich ergibt. Ihn mit sich zu führen wäre zu umständlich und zu gefährlich – ein falsches Geräusch von ihm in einer falschen Situation und das Überleben des ganzen Trupps wäre gefährdet, ebenso wie die Überlebenschancen für alle Beteiligten sinken, wenn man den Trupp aufteilt und einen Teil mit dem Gefangenen zurück schickt. Ihn frei zu lassen birgt selbstverständlich ebenfalls eine große Gefahr. Er mag zwar hoch und heilig versprechen, dass er sich der nächstbesten mit dem Trupp verbündeten Einheit ergibt, doch niemand kann wirklich wissen oder kontrollieren, ob er das wirklich tut. Wenn nicht geht er vielleicht zurück zu seiner Armee und verrät die Position des Trupps oder lässt sich wieder eingliedern und kämpft also wieder gegen den Trupp oder dessen Verbündete. Selbst wenn der Gefangene sich tatsächlich ergeben will, besteht die Gefahr, dass er zuerst auf seine ehemaligen Kameraden trifft, die ihn dazu zwingen wieder zu kämpfen – auch hier ist es wieder unwahrscheinlich, dass dieser Soldat sein eigenes Leben (durch verweigern, also in den Augen seiner Kameraden: desertieren) opfert, um das eines oder mehrerer Fremder zu retten. Auch in diesem Fall kann man also den eigenen Tod durch zögern hervorrufen, obwohl der potenzielle Mörder nicht einmal bewaffnet ist. Im schlimmsten Falle kann man also mit der Entscheidung, ein Leben zu nehmen, hunderte Leben retten. Ein Gedanke, der weit verbreitet ist und auch oft mit Sicherheit so ausgesprochen werden kann. Wäre Adolf Hitler früher, zum Beispiel durch ein Attentat, gestorben, so hätte der zweite Weltkrieg wahrscheinlich weniger Opfer gefordert, falls er überhaupt in Europa ausgebrochen wäre.

Doch schon bei nur wenig unbedeutenderen Personen – Generälen oder ähnlichen – kann man bald nicht mehr genau sagen, ob deren Tod andere Leben retten würde. Noch weniger, bei den Bauernfiguren des Kriegsspiels: den Soldaten. Jeder Mensch ist anders, jeder denkt anders, reagiert anders und man kann nie wissen, was für einen Menschen man vor sich hat. Woran liegt es also, dass man, sobald man eine Waffe in die Hand nimmt, Gefahr läuft getötet zu werden, obwohl es nicht nötig wäre? Die Antwort ist: Vertrauen. Man kann keinem Menschen vollkommen vertrauen – teilweise sogar nicht einmal sich selbst. Im normalen Alltag und selbst in mancher Extremsituation mag man zwar durchaus das Gefühl haben, dass man jemandem vertrauen kann, doch wissen kann man es nie.

Während den meisten Tieren angeboren ist, sich dem Stärkeren zu fügen, so ist den Menschen offenbar angeboren – oder anerzogen – einen weiteren Angriff zu führen oder zu erwarten, sobald der Stärkere seine Aufmerksamkeit vom Besiegten abwendet. Wäre die Welt also besser, wenn man darauf vertrauen könnte, dass der Besiegte oder Unterlegene nicht aufbegehrt? Nach dem Tiervergleich neigt man vielleicht dazu diese Frage zu bejahen, doch wenn man genauer darüber nachdenkt, wird man sich bewusst, dass diese Frage nicht zu beantworten ist.

Kurzfristig mag mehr Leben dieses auch behalten können, wenn der Unterlegene nicht aufbegehrt, also wenn sich der Schwächere kampflos oder zumindest ohne bis an seinen Tod zu kämpfen dem Stärkeren unterordnet. Doch man kann – zumindest bei Menschen – nie wissen, was der Stärkere mit seiner Macht tut, was langfristig möglicherweise nicht nur den eigenen Tod bedeutet.

Um zurück zum ursprünglichen Thema zu kommen: Sobald eine Waffe ins Spiel kommt – egal in welcher Situation –, steigen also die Chancen auf einen baldigen Tod drastisch und doch wird es nie eine Menschheit ohne Waffen geben können, da es aufgrund der Natur des Menschen kein menschliches Zusammenleben ohne Konflikte und ohne Misstrauen – und damit: ohne Grund für (Waffen-)Gewalt – geben kann.

 

13.10.08 02:07


Hilfe - mal wieder...

Hm. Wie war das? "Mal sehen, ob du den Blog aktiv betreibst... die meisten steigen ja nach einer Woche wieder aus." Die Antwort ist erbracht - so aktiv ist's leider nicht. Egal, war ja auch nur bedingt mein Ziel... genau genommen hatte ich schließlich kein genaues Ziel, das ich unbedingt erreichen wollte.

Egal. Zeit für was Neues, heute Abend (am Abend eines sog. Scheißtages) entstanden:

 

Hilfe


Hilf mir, denn ich falle,

falle in ein tiefes Loch,

ein Loch mit vielen Namen:

Melancholie, Pessimismus,

Einsamkeit.


Hilf mir, denn du kannst es,

du kannst mir helfen, irgendwie,

irgendwie wirst du eine Möglichkeit finden:

Frohsinn, Optimismus,

Gesellschaft.


Lass mich dir helfen, denn du fällst,

auch du fällst in ein ähnliches Loch,

ein Loch mit ähnlichen Namen:

Schwermut, Aussichtslosigkeit,

Einsamkeit.


Lass mich dir helfen, denn ich kann es,

ich kann dir helfen, so wie du mir,

ziehen wir uns gegenseitig aus dem Loch, für:

Freude, Freundschaft,

Zweisamkeit.

29.9.08 23:05


Im Zug...

Bedenklich, wieviele 'Liebes'-geschichten ich in letzter Zeit produziere... Naja... bisschen Sentimentalität hat bisher nur selten geschadet.

 

 

„Was für eine Frau...“, sagte er sich und wandte seinen Blick rasch ab. Ihm gegenüber, im Tür-Bereich der S-Bahn, lehnte eine Frau an der Wand und wagte einen kurzen Blick auf den Mann gegenüber.

„Was für ein Mann...“, sagte sie sich. „Trau dich, sprich ihn an...“

„Doch was sollte ich ihr sagen?“, fragte er sich.

„Ich weiß nicht... vielleicht könnte ich ihn einfach nach der Uhrzeit fragen, um ein Gespräch anzufangen?“

„Schwachsinn...“, sagte er sich. „Ich habe doch schließlich selbst eine Armbanduhr an.“

Ihre Blicke trafen sich kurz und wieder wendeten sie sich eilig ab, als wäre nichts gewesen.

„Ob er wohl merkt, was ich gerade denke?“

„Eigentlich wäre es schön... dann müsste ich sie schon nicht ansprechen...“

„..., denn wenn er meine Gedanken lesen könnte und gleich fühlen würde, wie ich...

„..., dann würde sie mich vermutlich einfach ansprechen.“

„Doch er kann es nicht... leider.“

Ein Fahrgast drängte sich durch den vollen Zug zur Tür – eine weitere Möglichkeit für beide, sich gegenseitig unauffällig zu mustern.

„Er sieht so nett aus... er ist es bestimmt auch...“

„... also sprich sie doch einfach an. Was hast du zu verlieren?“

„Verdammt, ich trau mich nicht... er, er...“

„... hat bestimmt nichts gegen ein Gespräch. Aber was, wenn mir außer einem 'Hallo' nichtsmehr einfällt, was ich ihr sagen könnte?“

„Zu fragen, wohin er denn unterwegs ist, wäre wohl zu aufgesetzt...“

„... immerhin interessiert es mich eigentlich kaum. Wie kann man sich nur so sehr für eine Frau interessieren, aber einem fällt nicht ein, was genau man denn erfragen könnte?“

„Reiß dich zusammen. Sag einfach hallo zu ihm.“

„Sie wird dir schon nichts antun.“

„Mit ein bisschen Glück springt er darauf an. Wenn nicht, dann habe ich doch auch nichts verloren!“

„Jetzt... jetzt oder nie.“

Ihre Blicke trafen sich und nach anfänglichen Ausweichversuchen hielten sie den Blickkontakt. Sie lächelte schüchtern, er erwiderte es unsicher.

„H-hallo.“, flüsterte er.

„Ha-hallo.“, antwortete sie leise. „'T-Tschuldige... ich muss raus.“

Er nickte nur leicht und sah still durch das Fenster zu, wie der Bahnsteig mit ihr langsam in der Ferne verschwand.

23.8.08 17:01


Wunschgeschichte #3: Das Taschenmesser

Tja. Der Wunsch einer 'Taschenmesser-Story' kam auf, also schrieb ich über ein Taschenmesser. Hoffe mal wieder, es gefällt euch.

 Wer keine Ahnung hat, was das soll und was ich damit bezwecken will: 'Wunschgeschichten' werden da links bei "Unter..." aka "Über..." erklärt.

 

Das Taschenmesser 

„Pah, moderne Zeiten!“, dachte er sich. „Damals, damals war alles besser...“

Er war inzwischen alt und durfte sich einen solchen Satz erlauben. Er dachte zurück an eine glorreiche Zeit, als seine Fähigkeiten noch anständig genutzt wurden. Er dachte zurück ans Militär. Dort brauchten sie solch einen Firlefanz nicht, wie man ihn heute mit sich herumschleppt. Seine Fähigkeiten reichten damals, wie heute für die wichtigsten Dinge, doch heute verlangte man mehr – viel mehr und damit viel mehr unnützes Zeug. Seine glorreichen Taten, als er sein Land unterstützt hatte, indem er Löcher bohrte, Schrauben an- oder zog, Dosen öffnete – oder einfach nur als Schneidmesser diente. Die jungen prahlten heute davon, was sie doch alles konnten – USB-Stick, Laserpointer, Karabinerhaken, Diodenlampe, Zigarrenschneider... aber wer, so fragte er sich, nutzte deren Fähigkeiten zu mehr als nur zum Spaß? Früher, früher war er nützlich gewesen und hatte seinem Land wohl gedient. Heute waren die Jungspunde nur Spielzeuge, die massenhaft ins Ausland abwanderten. Selbst ihre Namen wurden von der Moderne verleugnet: „Schweizer Offiziersmesser, pah!“ Er hatte einem einfachen Soldaten gehört und ein jeder einfache Soldat hatte eines – kein Privileg eines hochnäsigen Offiziers, kein Statussymbol. Die jungen wussten das oft nicht und prahlten damit, dass ihre Vorfahren edler Natur waren – gerade gut genug für die Offiziere – und ließen sich teilweise versilbern, vergolden oder mit Edelsteinen besetzen. „Pah!“, dachte er sich. Wenn ihre Vorfahren das wüssten, würden sie sich dafür schämen! Sie verloren nach und nach ihre Kultur, ihre Identität, doch waren trotzdem oder gar eben deshalb berühmt und beliebt. „Pah!“, murmelte er und wehrte sich dagegen, zu akzeptieren, dass es ein Fortschritt war.

22.8.08 11:43


Work in Progress: NurMiSonn-Tal Teil 1

„Verflixt noch eins!“, fluchte die kleine Gestalt am Rande des Weges, welcher durch ein wunderschönes, grünes Tal hin zu einem schon aus der Ferne heimelig, schön, ruhig und dörflich wirkenden Dörflein führte. Die Berge um das Tal waren hoch, als wöllten sie diesen Ort der Schönheit vor der restlichen Welt abschotten. Andernseits zerstörten sie die Idylle des Ortes, da die Sonne lediglich Mittags schien und ansonsten hinter den Bergen lag. Dieser Ort war wie so ein Kaktus, der nur ein einziges Mal und nur ganz kurz in Abständen von mehreren Jahren blüht. Der Unterschied war, dass das Tal keine Nadeln hatte, dass es auch nicht in der Wüste lag und dass es eben jeden Tag zur Mittagszeit und nicht nur alle paar Jahre blühte. Trotzdem fand die kleine Gestalt am Wegrand diesen Vergleich sehr passend, nachdem sie diesen Tag-Nacht-Wechsel nun immerhin schon zweimal miterlebt hatte. Es war Sommer. Es war heiß. Doch unabhängig davon war der Kieselweg wie eh und je steinig, wie die kleine Gestalt nun spüren musste, nachdem ihre Wanderschuhe durch den langen Marsch ein Loch hatten.


„Verflixt noch eins!“, fluchte der Mann wieder, obwohl er sehrwohl zählen konnte und wusste, dass er eigentlich hätte 'Verflixt noch zwei!' fluchen müssen. Doch er scherte sich nicht darum, wieso auch? Es war ja niemand in der Nähe, der ihm zuhören konnte. Er stand auf und knurrte leise, die Schuhe an den Senkeln zusammengebunden am Wanderstock hängend ging er barfuß und auf dem Gras, direkt neben dem Wege weiter gen Dörflein. Das Gras tat seinen geschundenen Füßen gut – jedenfalls bis er in die Brennesseln getreten war, welche sich hinterhältigst am Wegrand versteckt gehalten hatten, bis sein behaartes Füßlein die Blättlein des zarten Pflänzchens berührten. Er beschrieb es später so, dass ihn eine lebendige Brennessel angegriffen hätte und ihn beinahe erwürgt hätte, wenn er nicht geschwind mit seinen Füßen die Wurzel allen Übels – in diesem Falle: die Wurzel der Nessel – getreten hätte und sich dabei jedoch die furchtbare Verletzung in Form von Brennessel-Verbrennungen eingehandelt hatte. 'Doch', so sagte er immer, 'was ist man nicht alles bereit, für ein Menschenleben zu opfern?' Meistens gewann er mit diesem Satz mindestens einen Bewunderer für sich, denn nur die wenigsten wussten, dass es sich um sein eigenes Leben gehandelt hatte, das nichtmals in Gefahr gewesen war. Doch was waren die Menschen nicht alles bereit zu glauben, wenn man ihnen nur eine gute Geschichte erzählte? Vermutlich wäre es ihnen egal gewesen! Und das war es dem kleinen Mann offenbar auch. Doch das ist nun egal, denn noch befindet er sich ja erst auf dem Weg nach ... wohin eigentlich? Er könnte diese Frage beantworten, der kleine Mann, doch er würde es vermutlich nicht gerne tun, denn er müsste zugeben, dass er zwar Antwort wüsste, aber mehrere Antworten und nicht, welche davon die richtige wäre. Verwirrend? Ja und es hatte den kleinen Mann auch verwirrt, als er am Eingang des Tals einen Wegweiser mit vier Städtenamen gesehen hatte, welche alle von sich behaupteten die einzige Stadt im schönen Nurmisonn-Tal zu sein, dessen Name übrigens lediglich eine Touristenfalle darstellen sollte: Statt dass es „Nur mit Sonne“ hieß, wie ein jeder Spaßreisende denken würde, war das lediglich die Abkürzung für „Nur Mittags Sonne“. Jedoch gab es im Mittelalter, in welchem das kleine Männlein in das kleine, große Tälchen gewandert war, noch nicht viele Touristen. Das war im Übrigen auch ein Grund dafür, dass er im Moment der einzige Reisende auf ... nun... genau genommen: neben der Straße war, denn unser kleines Männlein unterdrückte den Schmerz und schluckte einige Flüche hinunter, die ihm schon auf der Zunge lagen (er hätte sie auch garnicht korrekt aussprechen können, da er nicht weiter als bis zwei zählen konnte) und marschierte weiter – mitten durch die Brennesseln, welche nun, da sie seine Standhaftigkeit sahen, bewundernd von ihm abließen. Zwar wissen wir nun, dass unser Männlein nicht nur große Reden schwingen kann, sondern auch durch glühende Kohlen – oder eben brennende Nesseln – gehen konnte, aber wir wissen immernoch nicht, was er auf den Schildern gelesen hatte. Und, wenn er ehrlich war, wusste er es auch nicht. Er konnte nicht lesen. Doch hätte er lesen können, dann hätte er diese vier Namen gelesen:

Austein, Bustein, Custein und Dustein.

Das waren die Namen von vier von einer Städten, welche sich im „NurMiSonn“ befanden. Verwirrend, nicht? Wenn ihr diese Frage für euch mit 'Ja' beantwortet, dann rügt euch selbst! Könntet ihr nicht lesen, wäret ihr so selig, wie unser kleines Männlein und würdet statt drinnen mit einem Buch sitzen und es nicht verstehen, draußen in den Brennesseln herumtollen! Doch genug der Vorwürfe, es will ja niemanden vergraulen. Vielleicht solltet ihr mal dem Männlein zusehen! Es hat gerade die hölzerne, als Stadtmauer fungierende Palisade erreicht und baut sich in voller Größe vor dem in der Mittagssonne im Stehen dösenden Torwächter auf – das Männlein ist gerade halbsogroß, wie er. Doch noch bevor es sich fragen kann, wieso es so klein ist, erwacht der Torwächter und schaut das Männlein überrascht an.

„Na sowas! Besuch! Hatten wir schon ewig nich'mehr! Is' zwar schade, dass ich jetzt niemanden verprügeln darf, weil er mich aus meinem wohlverdienten Mittagsschläfchen gerissen hat, aber die Freude überwiegt!“

Das Männlein war von so viel Gesprochenem etwas überfordert und registrierte kaum, dass der hünenhafte Torwächter bereits nach seiner Hand grabschte und diese fest durchschüttelte.

„Willkommen in Austein! Dem schönsten und einzigen Dorfe im Nurmisonntal! Mein Name ist Albrecht und ich bin der Torwächter! Meine Aufgabe ist das Bewachen des Tors.“

„Ähm... grüße, mein Name ist Attila, ich bin Wanderer und... meine... Aufgabe ist das Wandern.“

Der Torwächter sah den kleinen Mann neugierig an.

„Ich würde ja gerne noch mehr mit dir plaudern, Attila, aber ich fürchte das müssen wir auf einen anderen Tag verlegen.“

„Wieso? Musst du den ganzen Tag arbeiten?“

„Ja, aber dafür nur einen von vier Tagen in der Woche.“

„Einer von vier... ?“

„Ach. Du bist ja nicht von hier. Du musst wissen, dass wir hier eine Vier-Tage-Woche haben: Alltagt – heute –, Betagt, Czahltagt, Dagt.“

Das Männlein hob eine Augenbraue, woraufhin der Torwächter eine beschwichtigende Geste machte und fortfuhr:

„Entgegen dem Anschein, sind die Tage und die Reihenfolge nicht nach den Buchstaben gewählt! Buchstaben haben bei uns sowieso nur eine untergeordnete R- ...“

Attila unterbrach ihn.

„Ich kann sowieso nichts mit Buchstaben anfangen. Ich kann nicht lesen.“

„Oh, das tut mir Leid.“

„Halb so schlimm.“ Attila winkte ab.

„Wenn du meinst. Aber wie gesagt: Ich kann jetzt nicht plaudern. Ich muss weiter meinen Alltagtlichen Mittagschlaf in der Sonne machen und wenn mein Dienst vorbei ist, können wir reden!“

Er lächelte breit und Attila erwiderte es schief.

„Nun. Das werden wir bestimmt. Aber zwei Sachen noch: Wo kann ich hier eine Unterkunft finden und wo kriege ich etwas, um meine Füße zu behandeln... ?“

Albrecht lachte und deutete hinter sich.

„Die Apotheke und das Wirtshaus findest du auch ohne mich!“

Attila schielte an dem Hünen vorbei. Tatsächlich, so, wie die Stadt aufgebaut war, musste eigentlich jeder Trottel recht schnell das finden, wonach er suchte: Es gab einen großen Platz in der Mitte, um welchen herum die Häuser in einer Reihe standen. Aus viel mehr als diesen Häusern am Platz bestand Austein offenbar nicht.

„Es ist alles ausgeschildert!“, rief Albrecht ihm hinterher, als er sich in Richtung des Dorfplatzes aufmachte. Und der Wächter sollte Recht behalten. Kaum war Attila auf dem Platz angekommen, erspähte er ein Straßenschild. Er sah sich die verschiedenen Pfeile an. 'Apotheke' und 'Wirtshaus' zeigten nach rechts. Attila kratzte sich am Kinn, sah sich um... und ging nach links ab, leise fluchend: „In anderen Städten schaffen sie es doch auch, mit kleinen Bildchen, statt mit Text, den Weg zu ihren Geschäften zu weisen!“

Er ging also seinen Weg, einmal um den Dorfplatz herum und schaute sich die Gebäude an. Er konnte schon das ein oder andere Gewerbe erspähen und merkte sich die Lage des Hauses, um später zu wissen, wo es war, sollte er vielleicht dort einkehren wollen. Schlussendlich erreichte er die letzten zwei Häuser. Das mussten Apotheke und Wirtshaus sein. Doch was war was?

'Wieder keine Bildchen!', fluchte er leise vor sich hin und starrte auf die Schrift an dem Schild über der Tür eines der beiden Häuser.

„Mmmm...nnnn... aaaaaah....“, begann er verzweifelt und falsch zu buchstabieren. „Aaaah, Apotheke!“, rief er schlussendlich aus und betrat das Wirtshaus.

Es roch angenehm nach Essen, als er eintrat, und er bemerkte sofort, dass er die falsche Tür gewählt hatte. Und doch fesselte ihn dieses Haus sofort. Der Geruch, die leicht dämmrige, aber doch noch helle Beleuchtung – und der Anblick der sich ihm bot: Das wundervolle Gebälk des Fachwerkhauses, die schön hergerichteten Tischtücher, auf den ordentlich gedeckten und angeordneten Tischen... und das wohlgeformte Hinterteil der Hausherrin, welche gerade auf den Knien und mit dem Rücken zur Tür den Boden schrubbte. Sie summte vor sich hin und bewegte – zu Attilas entzücken – ihren wundervollen Po im Takt. Er wusste nicht, wie lange er bereits dort gestanden war und ihr zugesehen hatte, aber nach einer Weile ertönte ein dumpfer Schlag. Sein Ledersack war ihm von der Schulter gerutscht und auf den Boden geschlagen. Die Wirtin stand rasch auf und drehte sich um. Sie lächelte ihn an, er lächelte bezaubert zurück – sie war ähnlich hübsch wie ihr Hinterteil und er war heilfroh, dass er wenigstens noch so weit bei Gedanken war, dass er ihr diese Aussage nun nicht als Kompliment verpackt vor den Kopf stieß.


„Herzlich Willkommen in Austein und in meinem bescheidenen Wirtshaus!“


Er gluckste als Antwort leise, woraufhin die Wirtin erst etwas verwirrt, dann aber wieder bezaubernd lächelte.


„Ihr... wollt ein Zimmer?“, erriet die hübsche Frau.


Attila kam sich blöd vor, konnte jedoch nicht anders als weiterhin breit zu grinsen und ab und an ein leises Glucksen von sich zu geben. Zu einem leichten Nicken konnte er sich aber trotzdem zwingen.


„Wir haben alles frei! Das heißt Ihr könnt euch ein Zimmer nach Eurem Geschmack aussuchen. Mein Name ist übrigens Arabella.“, sagte sie, verbeugte sich und fuhr untermalt von einer einladenden Geste fort: „Folgt mir, ich zeige euch die Zimmer.“


Sie ging voraus auf die Treppe zu und merkte erst als sie schon auf halber Höhe zum ersten Stock war, dass Attila ihr nicht gefolgt war, sondern immer noch am Eingang stand und sie grinsend anstarrte. Sie lächelte wieder etwas verwirrt.


„Wollt Ihr Euch die Zimmer nicht ansehen... ?“


Attila gluckste und warf sich, weiterhin grinsend zu ihr hoch starrend, seine Tasche ü ber die Schulter. Auf direktem Weg zur Treppe stieß er gegen zwei Stühle und einen Tisch, grinste aber unbeirrt weiter, bis er einige Stufen unter Arabella stand, welche daraufhin mit ihrer geplanten Führung durch das Gasthaus fortfuhr. Er folgte ihr weiterhin glucksend und suchte sich mit einem Glucksen ein Zimmer aus – allerdings nicht das, was er eigentlich wollte, doch sie hatte sein Glucksen missverstanden und er konnte sie glucksend nicht auf das Missverständnis hinweisen.


Die Nacht war ungefähr so angenehm wie der Anblick des Hinterteils der Gasthausherrin. Da Attilas Körper sich so extrem auf die ruhige Nachruhe konzentrierte, blieb ihm für Träume kaum mehr übrig als eine Art Diashow - auch wenn er nicht wusste, was dieses Wort bedeutet sollte – der neuesten Eindrücke: Der Kiesweg, Arabellas Po, der Torwächter, Arabellas Po, die Wegweiser und Arabellas Po. Nach langem Schlaf weckte ihn die grelle Mittagssonne und er wunderte sich, denn immerhin war er bereits am frühen Nachmittag des Vortages zu Bett gegangen. Er spähte mit verschlafenen Augen aus dem pink lackierten Fensterrahmen und erinnerte sich...

Er erinnerte sich an vieles. Seinen ersten Kuss, als ihn die schöne Marianne lediglich mit jemandem verwechselt hatte. Seine erste Wanderung und damit verknüpft seine erste Erfahrung mit Brennesseln. Die Worte seines Vaters hallten klar wie damals in sein Bewusstsein: „Das sind nur Taubnesseln, da kannst du drin spielen.“ Doch die Erinnerung, die er jetzt brauchte, war eine nähere: NurMiSonn. Er kam rasch darauf, nachdem er die Sonne zwar hoch oben am Himmel sah, aber diese offenbar erst kürzlich über die hohen Berge und Klippen gestiegen war. Er zog sich rasch an und schlenderte die Treppe herunter. Die Wirtin stand an die Schanktheke gelehnt und tief in einen Kuss mit dem – neben Attila – einzigen sichtbaren Gast vertieft. Attila blinzelte eine Träne aus den Augenund versuchte die wundervollen Fantasien und Hoffnungen, die er sich seit dem letzten Treffen gemacht hatte – ein Großteil derer hatte mit Arabellas Po zu tun, da er sich kaum an ihr Gesicht erinnert hatte – zu vergessen. Entsprechend der verhältnismäßigen Dauer ihrer Bekanntschaft dauerte dieser Akt, sodass er nach einer Sekunde des Grübelns weiterging um prompt darauf die letzten paar Treppenstufen hinunter zu fallen. Mit schmerzenden Gliedern aber einem breiten Grinsen im Gesicht rappelte er sich auf. Der Gedanke gefiel ihm offenbar, die Gastwirtin in einer solchen Situation zu überraschen und die Überraschung war ihm gelungen. Nach einem schmatzend feuchten Geräusch hatte sich die Wirtin von ihrem Gegenüber gelöst. Arabella wischte sich mit dem Ärmel den Mund ab und machte sich lächelnd die Haare zurecht.


„Ihr müsst Btilla sein...“

„Attila.“

„Sagte ich doch: Btilla.“


Attila legte den Kopf schief und fragte sich, ob sie gerade einen Scherz machte oder einen interessanten Sprachfehler hatte, der ihm zuvor nicht aufgefallen war.

„Arabella hat mir eine Nachricht hinterlassen, dass wir zwei Gäste haben.“

„Zwei Gäste?“, fragte Attila gedankenlos und suchte einen Apfel aus der Obstschale auf dem nahen Tresen aus, bis er es nach einigen Sekunden bemerkte. Die vermeintliche Arabella wollte gerade, als er seine Frage erweiterte, antworten.


„Ähm... Arabella hat Euch eine Nachricht hinterlassen?“

„Ja.“

„Seid Ihr nicht selbst Arabella?“


Sie lachte, ihr Knutschkollege schmunzelte.


„Das habe ich shcon oft gehört! Aber ich bin nicht Arabella. Ich habe sie ja sogar noch nie gesehen, obwohl wir gemeinsam dieses Gasthaus führen. Es wäre interessant zu wissen, ob wir uns wirklich so ähnlich sehen.“

„Und... wer seid ihr dann?“

„Ich bin Brabella.“

20.8.08 22:02


Sex, Drugs und Grashalme...

Karli - ich wollte dir sagen, dass ich dich liebe, als ich dein Kürzel in meinen Kommentaren gelesen hab.

Nachdem ich gelesen hab, was du geschrieben hast, muss ich mich allerdings vor einem möglicherweise herausrutschenden "Ich hasse dich." hüten.

Andernseits kann ich durch diese Herausforderung nun meine unglaublichen Fähigkeiten demonstrieren und euch allen zeigen, wieso ich bald dem galaktischen Senat als Imperator vorstehen werde und den Gottstatus an mich reißen werde... mal sehen, ob ich nicht zu viel verspreche. :s

 Wer nicht versteht um was es geht: In seinem Kommentar zur Beispielwunschgeschichte, hatte er sich eine erotische Geschichte zu einem Grashalm gewünscht.

Und wer keine Ahnung von Wunschgeschichten hat, dem empfehle ich das "Unter..." aka "Über..." da links irgendwo. 

 

Sanft strich er über ihren feinen Rücken und bewunderte ihr einzigartiges kotyledon. Ihr allorhiz zitterte erregt. Er wusste, sie war viel zu jung für ihn, viel zu zart, zu zerbrechlich, doch so wunderschön. Ihre - für ihr junges Alter sehr ausgeprägten - homorhizen lies ihn auf den Gedanken kommen, dass sie wohl sehr wohl bereits biologisch auf Nachwuchs ausgelegt war - und auch er konnte selbst in seinem hohen Alter noch für kleine Liliopsidas - wie er sie zärtlich nannte - sorgen. Doch wollte er das? Er war sich bewusst, dass in ihrem jungen Körper Phloem und Xylem durch keinerlei Meristem getrennt sind und sie dadurch aufgrund ihres unterentwickelten Apikalmeristem es möglicherweise nicht überleben würde, wenn sich durch plötzliche Ataktostele die Faszikel kulminieren würden. Doch er konnte ihr nicht länger widerstehen, sein Verlangen, sein Bedarf an jungem, frischem Monocotyledoneae besiegte seine Sorgen. Er umschlang sie lüstern, während seine Finger zärtlich an ihrem Kormus herabglitten, während sein langes, für ihren zarten Körper viel zu ungehobeltes Werkzeug langsam näher rückte. Er stieß sachte, aber stetig in die Tiefe...

Nachdem er sich sicher war, dass die Wurzel nicht beschädigt werden würde, hievte der alte Hobbygärtner den kleinen Grashalm mitsamt Gartenerde aus dem Boden und pflanzte ihn in den Rasen, welcher Schaden genommen hatte, als seine Enkel kürzlich darauf Fußball gespielt hatten. "Vermehr dich schön.", flüsterte er und wendete sich ab.

 

 

Puh...

Na, wie isses? Hab ich mir rasch aus den Fingern gesogen - Wikipedia bildet! Hoffe vor lauter Fremdwörtern ist die Erotik nicht gänzlich zu kurz gekommen...

 

Der nächste Vorschlag kommt bitte ohne Hilfestellung meinerseits.

20.8.08 19:59


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