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Wunschrealität

So viele Wünsche, die nie erfüllt werden

und würden sie erfüllt werden,

so wäre es doch oft ein Verlust,

sie nicht mehr zu verspüren

und eine Enttäuschung

über jedes Detail, das fehlte.


So viele Gedanken, die nie geteilt werden

und würden sie geteilt werden,

so würde man noch immer welche zurückhalten,

weil man sie nicht alle teilen kann,

bevor man nicht wieder neue Gedanken gesponnen hat.

Enttäuschung über jeden Gedanken, der verloren geht.


Meine Wünsche sind gleichzeitig Wunsch und Realität,

solange ich sie mir vorstelle.

Ich verliere erst,

wenn ich von der Vorstellung abgelenkt werde.

Enttäuschung,

wenn ich mir der Irrealität meiner Träume

und der Traumlosigkeit meiner Realität bewusst werde.


Keine Enttäuschung,

finde ich vielleicht in mir selbst.

Denn in mir

teile ich meine Gedanken,

lebe ich meine Träume

und träume mein Leben.

6.6.09 06:13
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


zillie (6.6.09 09:50)
Träume sind etwas wundervolles... Sie helfen uns, die Welt immer wieder von ihrer rosa Seite zu sehen.. unter einer dicken Puderzuckerschicht... und natürlich hätte es viele Vorteile, könnten wir sie uns machen, wie wir sie haben wollen.
Aber es gibt einen Gefühlunterschied zwischen den Träumen und der Realität. In der Wirklichkeit fühlt sich ein nur halbwegs realisierter Traum ungleich besser an, ... gibt Auftrieb und Anreiz zu weiteren Handlungen, ... denn tief in Dir ist da die Sicherheit, dass Du in der Lage warst, für Deine Träume aktiv zu werden, .. zu handeln. Genau das fehlt aber bei den nicht umgesetzten Träumen... und das vermittelt ... mir wenigstens ... auch eine Trauer darüber und ein Stück Hoffnungslosigkeit. Man kann doch beides verfolgen, ... und jeder Schritt nach vorn lässt uns wachsen... und dann zeigt sich, dass wir viel mehr können, als wir uns zutrauen und dass andere viel positiver auf uns reagieren, als wir es für möglich gehalten haben. Dazu müssen wir aber die Begegnung suchen... gegen alles Risiko..


zillie (6.6.09 09:51)
tausche "alles Risiko" gegen "jedes Risiko" ; ))


Wunschgeschichtenerzähler / Website (6.6.09 14:06)
Meine Wünsche und Träume sind größtenteils nicht erfüllbar.

Auf eine Weise sind sie einfacher und kindlicher, als man erwarten würde - eben weil sie so unrealistisch sind. Andernseits sind sie eben deshalb so schwierig - weil man nicht auf sie hinarbeiten kann und sie sich niemals erfüllen werden, unter anderem eben weil die Träume erfüllt niemals so schön sind, wie man sie sich erträumt hat:

"und würden sie erfüllt werden,
so wäre es doch oft ein Verlust,
sie nicht mehr zu verspüren
und eine Enttäuschung
über jedes Detail, das fehlte."


Schattenspiegel (7.6.09 11:49)
Genau das macht Träume aus, dass man sie nie (oder nur sehr selten) so verwirklichen kann, wie man es sich vorstellt.
Und ... die Realität macht mir persönlich Angst o_O

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